Dienstag, 26. Juni 2007

Das absolute Loch

Diese Geschichte ist eigentlich geklaut, das erkläre ich DORT, aber man muss das nicht unbedingt lesen dort.

Wattzek taumelte nach einer seiner grandiosen Sauftouren heim. Er trug eine fast leere Buddel Bier in der rechten Hand und sang vor sich hin: We are the Champions, we are the Champions.... Er erreichte schwankend die Holzbrücke, die über das kleine murmelnde Bächlein führte, nahm einen letzten Schluck aus der Buddel - und warf einer alten Gewohnheit folgend die leere Buddel in hohem Bogen in das leise murmelnde Gewässer.

Aber anstatt im Bächlein zu verschwinden, gab es einen kurzen Blitz, die Buddel verschwand einen Meter über der Wasseroberfläche und ward nicht mehr gesehen.
Wattzek wunderte sich nicht groß darüber, denn genau an der gleichen Stelle hatte er vor einem Jahr eine wunderbare psychodelische Begegnung gehabt, in Form einer geilen Frau, die aussah wie Julia Roberts, aber leider war es im Sande verlaufen - samt einer Weltformel, an die er sich gar nicht mehr erinnern konnte.
Am nächsten Morgen allerdings machte er einen Test. Er schnappte sich die große Bratpfanne (die seine Frau ihm des öfteren über die Rübe zog, wenn er von seinen Sauftouren nach Hause kam), marschierte zum Brücklein und warf sie ins Bächlein hinein. Und tatsächlich: Auch sie verschwand, bevor sie das Wasser berührte.

Es war eine Sensation! Wattzek hatte auf seinem verkommenen Grundstück ein absolutes Loch entdeckt. Dieses Loch schluckte alles, was man zu schlucken wünschte. Wattzek hatte schließlich doch die Weltformel entdeckt, denn das Loch war eine Offenbarung. Es schluckte geheime Akten, es schluckte Gifte, es schluckte verfängliche Liebesbriefe, es schluckte Atommüll, es schluckte wirklich alle Sünden der Menschheit.
Die Wirtschaft der großen auch der kleineren Industrieländer reagierte in Blitzesschnelle und brachte neben großen Kernkraftwerken auch Minianlagen auf den Markt, so dass jeder Autofahrer mit Atomkraft fahren und die strahlenden Minibrennstäbe an jeder Atomtanke entsorgen konnte.
Die Welt wurde daraufhin zum einem Ort, der in gewisser Weise nicht viel schöner war als vorher, der aber nicht mehr von Wetterschwankungen- und Katastrophen geplagt wurde und außerdem viel sauberer war.

Wattzek indess ließ sich
1.) von seinem ätzenden Eheweib scheiden (das Eheweib bekam eine grandiose Abfindung, welches es den Schmerz vergessen ließ, so einen Prachtburschen wie Wattzek verloren zu haben) und
2.) in Las Vegas nieder. Dort umgab er sich mit einer Art Harem, in dem allerdings nur eine Art von Frauen vorkam, nämlich solche, die Julia Roberts ähnlich sahen, allerdings hatten diese alle größere Titten.

Trotzdem fühlte Wattzek sich nicht so richtig glücklich, und deswegen machte er nach einem Jahr eine Nostalgiereise zu seinem Ursprung, beziehungsweise zum Ursprung seines Glückes...

Als erstes suchte er die Dorfkneipe heim, soff sich dort die Hacke voll und machte sich dann taumelnd auf dem Weg nach Hause. Oder zumindest dorthin, wo jetzt eine Art Schrein stand, in dem er als Wohltäter der Menschheit verehrt wurde.

Wieder gelangte er an das Brücklein, das über das murmelnde Bächlein führte. Das Bächlein war natürlich sehr viel sauberer als früher, und man konnte das absolute Loch sehen, das man mittlerweile absolut verbreitert hatte, um noch mehr Müll darin abzuladen. Und wieder wollte Wattzek die leere Buddel in das leise murmelnde Gewässer hineinwerfen, beziehungsweise in das Loch...

Aber bevor er dazu kam, schoss etwas aus dem Loch heraus. Es war sehr hart und traf ihn an der Hand, die immer noch die Flasche hielt. Flasche auf Flasche, das ergab ein lautes Klirren und sehr viele Splitter.

"AUA!!!! Häääh?" Wattzek war zwar leicht benommen, aber er konnte gerade noch der großen Bratpfanne ausweichen, die aus dem Loch herausgeschossen kam - und zwar genau auf ihn zu...

ENDE

Und auf Englisch...

Montag, 25. Juni 2007

Die Notdurft am Morgen

Diese Hose kneift, die Bluse hat einen dämlichen Schnitt, vorne zu lang, sieht aus wie ein schmaler Sack, hmmm vielleicht dieses Shirt, das habe ich noch nie getragen… Weiß jetzt auch warum – UNMÖGLICH!
Also andere Hose, anderes Shirt, eins ohne Ärmel, könnte aber zu kalt sein… Eins mit langen Ärmeln, aber es passt nicht zur schwarzen Hose, total anderes schwarz… Jetzt wird es eng, muss mich beeilen!
Löchrigen Sommerpullover angezogen. Schwarzer BH passt nicht, ausziehen, weißen, wie nennt man das bei BH angezogen, umgeschnallt wie auch immer. Hinterlasse ein Schlafzimmer, das einem Schlachtfeld gleicht.

Stelle draußen fest: Viel zu kalt für den löchrigen Sommerpullover! Stelle außerdem fest, dass ich einiges vergessen habe, nämlich:

Das Katzenklo sauber zu machen (Das wird schön stinken).

Ich nicht aufs Klo gegangen bin (Könnte knapp werden bei den dämlichen Pillen, die ich nehmen soll, letztens habe ich gerade noch trockenen Fußes die Firma erreicht, verspürte unterwegs das fast unbezwingbare Verlangen, aus der Bahn zu springen und in einem Vorgarten meine Notdurft zu verrichten).

Kein Deo genommen (siehe oben Katzenklo).

Sonst eigentlich nichts… Immerhin konnte ich das Wort „Notdurft“ benutzen, das war der Sinn der Sache. Oder auch nicht.

Sonntag, 24. Juni 2007

Zu abgefahren im Blogsdorf?

Ich mache eine kleine Runde durchs Blogsdorf, ich gehe immer nur danach: nächstes blog lesen. Das ist rechts oben irgendwo, irgendwie - aber sehr sehr interessant...

1.) Uninteressant
2.) Da krieg ich's ja an den Augen. Altrosa und grau...
3.) Oh, schöne Fotos....
4.) Boah, 'ne kleinere Schrift gibt's wohl nicht? Und was ist das, CD-Werbung?
5.) Fing schlecht an, ich mag keine videos, aber das Bild von den Knöpfen ist toll!
6.) Wie, was? Auf Spanisch? Nix comprendre...
7.) Ein Filmsüchtiger, aber er (sie) mag die Simpsons...
8.) Kochrezepte? Dazu fehlt mir die Geduld!
9.) Diese Umfrage hab ich schon woanders gesehen. und dort war sie viiieel gefragter... Why?
10.) Uninteressant!
11.) Nessy wird wunderlich, aber ich kapier' das nicht, weil ich nicht promoviert habe...
12.) Wen juckt's?
13.) Da geht's um Spocht, irgendwie...
14.) Wo ist der Wellensittich versteckt? Sorry, das ist mir zu intellektuell...
14.) Blöd! Jetzt geht's nicht mehr weiter. So ein Mist! Oder ein Segen?

Also was ist? Das ist ein neues Stöckchen, es heißt: "ZU ABGEFAHREN", und ich gebe es weiter an den nächsten...

Samstag, 23. Juni 2007

Bitte nicht!

Bitte nicht wieder anfangen zu regnen! Bitte nicht wieder anfangen zu denken! Es war genug, und außerdem war es nass! Wieso war sie überhaupt mit dem Fahrrad losgefahren bei diesem Sauwetter, ihre Freundin würde bestimmt nicht mehr kommen. Und jetzt saß sie auf einer Bank im Park, sah aus wie eine nasse Katze und fühlte sich wie eine tote Katze, Quatsch, wie sentimental und theatralisch! Nein sie war lebendig, noch sehr lebendig. Im Gegensatz zu anderen Leuten, die vielleicht... Nein, nicht dran denken!

Es tröpfelte immer noch, dann schaute kurzfristig die Abendsonne durch die dicken grauen Wolken, und es fing wieder an zu regnen, diesmal wolkenbruchartig.

Sie schlenderte gelassen in Richtung Biergarten, wo es große Schirme über verlassenen Tischen gab und setzte sich auf einen halbtrockenen Stuhl.

Warum nicht ich, dachte sie. Warum nicht ich? Ich bin dem Leben nicht so verhaftet wie sie. Sie hat ein Kind, und sie hat auch Enkel. Sie war immer so lebenshungrig, dass es mich manchmal angekotzt hat. Ich nannte es "lebensgierig". Vielleicht war ich auch nur eifersüchtig auf ihren Lebenshunger, aber das ist jetzt egal. Sie kann doch nicht einfach sterben, Dafür ist sie zu stark. Oder nicht? Verdammt! Und diese ganze Scheiße, die man da mitmachen muss und die letztendlich doch vergebens ist, nein, du bist stark, du schaffst es, Du musst es schaffen, Schwesterchen!

Als sie nach Hause fuhr, regnete es immer noch, und irgendwie schmeckte der Regen salzig.

Freitag, 22. Juni 2007

Wir sind alle irre...

Kollegin: "Die ist höchstens halb so alt wie wir beide zusammen."

Kollege: "Der ist gerade da, wo der Papst wohnt."

Klopst (Blasphemie)

Chef: "Kommen sie mal in Regenbekleidung!"


Ich wundere mich ja selber, denn alles ist wahr...

Donnerstag, 21. Juni 2007

Fritz, der Fidibus

gab gern Fersengeld statt Zaster heraus, das fand er fürbass fetzig. Aber als man ihm in der Flickschusterei deswegen seine Fluppe abnahm - und die Fleppe dazu, da ging ihm sein Gemächt im Eiertanz auf Grundeis...

I'll do my best von wegen der bedrohten Wörter!
Das waren die mit E und mit F und mit G...

Saturday Night Pixelglühen

Am Wochenende habe ich zum erstenmal mit einem Stativ fotografiert - und das mitten in der Nacht bei gaaanz langen Belichtungszeiten und trotzdem kleiner Blende (fragt mich nicht, was das ist). Dazu musste natürlich der (das) Autofocus (???) ausgeschaltet werden - weil es im Dunkeln unmöglich ist, eine Entfernung automatisch einzustellen, also alles manuell oder auguell anvisieren, was bei meinen seltsamen Sehschwächen gar nicht so einfach ist. Aber mit ein bisschen Nachschärfen und Kontrasterhöhen beim Nacharbeiten ging es so.

Also Saturday Night on the Terrasse:



bisschen größer...

(K)EIN Platz in der...
Feelings
Fotos, eigene
Fragen und Umfragen
Fragmente-oder Firlefanz
Frueher
Frustige Zeiten
Fundgrube
GARTEN
Gedichte...
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Iggy in da house
Katzen, schwarze
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